admin On August - 30 - 2011

Schon Ende des letzten Jahrhunderts gewann der eigene fahrbare Untersatz zunehmend an Bedeutung und auch im 21. Jahrhundert hat sich dieser Trend weiter fortgesetzt. Ein eigenes Auto und ein Führerschein sind heute nahezu überlebensnotwendig. Denn nur diese Voraussetzungen ermöglichen es in unseren modernen Zeiten, einen Job zu finden und auszuüben. Dabei ist nicht einmal unbedingt die Rede von einer beruflichen Tätigkeit als Außendienstmitarbeiter. Sondern auch in jedem anderen Beruf ist man auf ein Auto angewiesen. Die Unternehmen sind in der Regel in Gewerbegebieten angesiedelt, die fernab der öffentlichen Verkehrsmittel liegen. Nicht zuletzt tut die Schichtarbeit ihr Übriges, um das Auto unverzichtbar zu machen, denn selten richten sich Bus oder Bahn nach Schichtbeginn oder -ende.

Dramatisch wird es, wenn der Führerschein aufs Spiel gesetzt wird, etwa durch alkoholisiertes Fahren. Dann nämlich kommt es zu einem Entzug des Führerscheins und zur Anordnung einer MPU um diesen wieder zu erlangen. Dabei kann die Untersuchung erst nach Ablauf einer vorher festgelegten Frist durchgeführt werden. Erst wenn sie bestanden wurde, wird der Führerschein wieder ausgehändigt. Somit zeigt sich, dass die Arbeitnehmer während dieser Zeit ohne Führerschein da stehen und kaum wissen, wie sie an die Arbeit kommen können.

Kommt es hierdurch zu häufigen Verspätungen, lässt die Kündigung meist nicht lange auf sich warten. Dann ist guter Rat teuer, denn gerade in Krisenzeiten, die wir im derzeitigen 21. Jahrhundert in voller Härte zu spüren bekommen, lässt sich ein neuer Job nur schwerlich finden. Wurde dann die MPU noch nicht bestanden, gilt man ohne PKW und Führerschein zudem als kaum vermittelbar. Die Folgen sind nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern im schlimmsten Falle sogar der Absturz in den Hartz IV Bezug. Insofern zeigen sich die weitreichenden Folgen, die eine Unachtsamkeit im Straßenverkehr auch im 21. Jahrhundert noch haben kann. Obwohl die Autos immer sicherer werden und viele Dinge schon fast alleine können, bleibt die eigentliche Pflicht doch beim Fahrer und dieser muss im Besitz seiner gesamten körperlichen und geistigen Kräfte bleiben, will er ein Fahrzeug führen.

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