Forschung und Technik im 21. Jahrhundert

„Mit Technik soll sich doch sonst wer beschäftigen!“ – eine Aussage von älteren Menschen, denen es nicht einmal zu verdenken ist, dass sie sich mit dem Internet nicht beschäftigen möchten. Alles per Mausklick zu erledigen (durch das möglich gewordene e-government) liegt nämlich nicht in Jedermanns Interessenfeld. 

Dennoch kommt man heute nur schlecht drum herum: Selbst Internetfeinde nutzen kurioserweise das Internet, um davon publik zu machen, dass sie sich für einen geringeren Internetkonsum engagieren. Das Internet ist nur ein Beispiel für die technischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts: Man kommt schlichtweg um die revolutionären Forschungs- und Technikerrungenschaften nämlich einfach nicht herum. 

Europa steht traditionsgemäß im Zeichen zahlreicher Forschungsaktivitäten mit vielerlei internationalen Durchbrüchen. Der europäische Forschungsraum setzt auf fundierte, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Jahr 2000 wurde der so genannte „Raum ohne Grenzen“ befürwortet, der sicher stellt, dass wissenschaftliche Ergebnisse besser genutzt werden können, so dass der Erfahrungsaustausch innerhalb der EU besser ausgeschöpft werden kann. Das „Grünbuch“ des Europäischen Forschungsraums gibt Auskunft über bisherige Ergebnisse und Mängel dieser Zusammenarbeit. Natürlich hängt auch der wirtschaftliche Sektor maßgeblich mit den Errungenschaften zusammen. 

Technik ist prinzipiell dazu da, das Leben der Menschen zu erleichtern. Dass dabei der Mensch auch an seine Grenzen kommt, zeigen Naturkatastrophen auf der ganzen Welt. Staubsauger, Haartrockner, Elektromobil, Laptop sind Erfindungen, die uns Zeit sparen sollten – allen voran: Handys.

Handys gelten als eine der größten Veränderungen im Alltag, die das 21. Jahrhundert mit sich gebracht hat. Und die Entwicklungen im Mobilfunkbereich sind so rasant, dass es quasi fast gar keine Geräte mehr gibt, mit denen man nur SMS schreiben und telefonieren kann. Die heutigen, intelligenten Smartphones können alles auf einmal: Fotografieren, im Internet surfen, Daten abgleichen, etc. 

Wohin das alles führt? Urlaubsbilder werden hektisch aufgenommen – man kann ja schließlich später noch schauen, wie schön es auf den Kanaren war), in Windeseile auf facebook upgeloaded, um mit seinen virtuellen Freunden die Erlebnisse zu teilen. In Wahrheit geht es aber um was ganz anderes: Nämlich um das kostbarste Gut des 21. Jahrhunderts: Aufmerksamkeit. Hier noch das gesunde Mittelmaß zu finden, gehört zu den modernen Schlüsselqualifikationen der Heranwachsenden. Keine leichte Aufgabe, finden wir.